Tag 03 – Olympische Sommerspiele 1988 – 28.09.2015

Wir hatten zwar eine geruhsame Nacht hinter uns, jedoch bereiteten uns zwei Nachrichten in der Früh ein paar Sorgen… Die erste – weniger schlimme Nachricht – betraf eigentlich nur meinen Mann. Dieser erfuhr, dass unser hauseigenes Spa plötzlich seine Türen für immer schließt. Christof war echt traurig darüber… Als hätte er es soooo oft genutzt…. 😉

Die andere Sorge bereitete uns das Auge unserer Kleinen. Es tränte sehr stark und ich befürchtete eine Bindehautentzündung. Da ich dies von Liselotte schon kannte, wußte ich, dass man dies mit Augentropfen gut behandeln konnte. Also hieß es nach dem Frühstück eine Apotheke zu suchen, um dieses Medikament zu besorgen.

Anscheinend war aber immer noch Feiertag, denn es dauerte eine Weile, bis wir eine offene Apotheke fanden. Wir schilderten dem Verkäufer unser Anliegen. Als der jedoch merkte, dass es sich ums Baby handelte, winkte er ab und verwieß uns auf das „Medical Center“, das direkt nebenan lag.

Im Krankenhaus angekommen wurden wir vom Empfang in den „Emergency Room“ gebracht und uns erstmal selber überlassen. Nach ca. 5 Minuten sprach ich einfach jemanden von den umherlaufenden Leuten an, ob mir jemand helfen könnte und von da an ging alles recht fix. Ich sollte mich setzen und dann kam ein Mann und wollte etwas über das Auge erfahren. Wir wissen nicht, ob es Standard ist, aber wir bekamen einen kleinen Gesundheitscheck dazu. Man wog die Kleine, nahm ihre Temperatur und hörte sie ab. Der Mann kam wieder und sprach uns plötzlich im sehr guten Deutsch an. Er erzählte uns, dass er 5 Jahre in Deutschland gelebt und studiert hatte.

Dann kam eine Kinderärztin, dieunser Gretchen untersuchte und uns letztlich noch zu einer Augenärztin schickte. Christof hielt dies für total übertrieben, aber man händigte uns nicht einfach die Augentropfen aus.

Der Grund war, weil man bei Babies auf Nummer sicher gehen will. Nach knappen zwei Stunden hatten wir die Augentropfen. Eigentlich hatten wir jetzt ein gutes Gefühl, da wir einen kleinen Einblick ins Gesundheitssystem bekamen. Was wir an Krankenhaus sahen, kann mit unserem Standard allemal mithalten.

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Bevor unser Programm starten konnte, musste die tägliche Hürde runter in die U-Bahn genommen werden… Ich motivierte meinen Mann zum Runtertragen damit, dass er ja jetzt kein Fitness-Center mehr hatte 😉

Unten angekommen, fuhren wir zum Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 1988. Mit Erschrecken stellten wir fest, dass diese schon fast dreißig Jahre her sind…

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Es war als wäre es gestern, dass ich die Eröffnungsfeier im Fernsehen sah…

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Leider waren die Hallen nicht zugänglich. Dies störte die Lotte aber wenig 😉 Sie tollte herum und sprach mit den einheimischen Kindern, als wären es welche aus ihrer Kindergartengruppe.

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Wir wanderten übers weitläufige Areal und beobachteten die Koreaner beim Freizeitprogramm am Feiertag. IMG_4288 IMG_4300IMG_4295

Das Wetter machte gut mit, trotzdem sah es dann doch nach Regen aus. Also nichts wie rein in ein Cafè…

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Wir bestellten uns Kaffee, Liselotte hatte aber ein anderes Objekt ins Auge gefasst 😉 Wir sagten, dass sie nach dem Kaffeetrinken in die Hüpfburg darf. Dies hörte sie aber anscheinend schon nicht mehr, denn sie lief einfach dort hin – verlor dabei ihr Flip-Flops – und verschwand in der Burg. Das wars mit dem geruhsamen Kaffee…

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Stattdessen sahen wir unserer Großen beim Rumtollen zu. Auch schön 🙂

Da sich der Tag wieder dem Ende neigte, sind wir wieder zurück ins Hotel gefahren. Momentan haben wir ein kleines Problem mit Bargeld. Wir hatten heute mehrfach versucht an verschiedenen Geldautomaten Bargeld zu bekommen, aber nirgendwo wird die Maestro Karte akzeptiert und die VisaKarte lag gut im Safe 😉 Die Kinder und ich wurden dann erstmal von meinem Mann im Hotel geparkt und er machte sie alleine auf, um sein Glück mit der Visa Karte zu versuchen.

Nach einer gefühlten Ewigkeit kam er zurück ins Hotel und erklärte, dass er zwar Geld abheben konnte, aber nur mit einem relativ kleinen Tageslimit. Da wir einen Ausflug planen, der bar gezahlt werden muss, heißt es jetzt erstmal Geld sparen. Also fiel auch das Abendessen sehr sparsam aus. Es gab Cupnoodels vom 7Eleven.

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Geschmeckt haben sie trotzdem 😉

 

 

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