Tag 30 Phitsanulok – Halbzeit 22.10.2014

Wir wachten heute auf und stellten fest, dass schon wieder die Hälfte der Zeit unserer Reise vorbei war. Ich bemerkte, dass es recht gut lief und auch keiner bis jetzt krank war. Da gestand mir Christof, dass es ihm gar nicht gut ging. Er hatte die Nacht Durchfall und fühlte sich fiebrig. Ein Messen ergab 38.0 Grad. Er fühlte sich aber trotzdem zum Weiterfahren. Geplant war eine knapp dreistündige Zugfahrt.

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Lilo sagte den Affen noch „Auf Wiedersehen“, dann gingen wir Richtung Bahnhof. Letztes Jahr hatten wir ja immer die „normalen“ Züge genommen – also die dritte Klasse – heute entschieden wir uns einen Expresszug zu nehmen, der um einiges teurer war, aber auch schneller und komfortabler. Da wir ja einen Kranken dabei hatten, fanden wir das sehr gut.

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Der Zug kam mit einer halben Stunde Verspätung. Wir stiegen ein und warteten. und warteten und warteten. Irgendwie fuhr der Zug nicht los. Wir beobachteten, dass die Reisenden aus dem ersten Wagon ausstiegen. Da man uns aber Essen servierte, dachten wir, dass wir sitzen bleiben sollen. Wir reimten uns zusammen, dass es vorne ein technischen Problem gab. Jedenfalls teilte uns ein netter Schaffner mit, dass der Zug um zwei – mit knapp vier Stunden Verspätung – losfahren würde. Nach einiger Zeit des Wartens kam ein Techniker und gab den Passagieren zu verstehen (eigentlich nur uns, die anderen konnten Thai) auszusteigen um am anderen Bahnsteig auf einen Ersatzzug zu warten. Der kam dann und es konnte losgehen. Wir scherzten, dass wir auch die dritte Klasse hätten nehmen können. Mit dem wären wir schneller gewesen 😉

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Aber so konnten wir bequem sitzen, bekamen ein Boardservice und Christof konnte sich erholen. Bei der Ankunft ging es ihm auch schon besser.

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Im Reiseführer stand, dass es in Phitsanulok eine pakistanische Moschee gibt, mit typischen Muslim-Thai-Essenständen. Dort wollte mein Mann hin. Diese Gegend lag nur wenige Gehminuten vom Bahnhof entfernt. Wir fanden ein nettes Hotel und gingen zum Abendessen.

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Da ja auch dieses Jahr unser Grundsatz lautet: „wir reisen nur gesund“, entschlossen wir uns drei Nächte zu bleiben. Wir stellten fest, dass die Unterkünfte dieses Jahr wesentlich billiger waren. Als Grund vermuteten wir, dass wir uns hauptsächlich außerhalb der Haupttouristengebiete aufhielten.

Ein typischer Reisetag ging zu Ende. Aus geplanten drei Stunden, wurde ein ganzer Tag. Aber genau das macht das Reisen spannend und wir freuten uns, dass Liselotte dabei auch völlig entspannt blieb.

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