Tag 46 Von Phuket nach Ranong 07.11.2013

Ein typischer Reisetag stand heute auf dem Programm. Wir standen alle früh auf, da wir schon um sieben Uhr von einem Minivan abgeholt wurden, der uns zum Busbahnhof in Phuket-Town brachte.

Was uns immer wieder in Thailand faszinierte, war,  wie gut organisiert alles ist. Wir kauften am Vortag ein Busticket nach Ranong in einem „Reisebüro“ an der Straße. Es wurde uns dort aber nicht das Ticket ausgehändigt, sondern lediglich ein Beleg. Dieser reichte aber um problemlos von unserer Hoteltüre bis zur Bushaltestelle in Ranong gebracht zu werden.

Eine weitere Überraschung war die Ausstattung des Busses. Es gab Gratis-Wlan…

Etwas besorgt waren wir, wie Liselotte die Fahrt verbringen würde. Von Phuket nach Ranong waren es zwar nur knapp 300 Kilometer, aber die Fahrtzeit wurde uns mit sechs Stunden vorausgesagt. Da wir vom Bahnfahren wussten, dass Fahrtzeitangaben in Thailand eher grobe Richtwerte sind, rechneten wir mit mindestens sieben Stunden Fahrt….

Lilo wusste sich aber zu beschäftigen… Es wurde mit den anderen Passagieren geflirtet, gegessen und sehr viel geschlafen. Die Fahrt stellte sich für uns als äußerst angenehm heraus 🙂 (meine strenge preußische Erziehung)

Wir konnten es kaum glauben, aber wir erreichten unser Ziel tatsächlich nach sechs Stunden. Ranong gehört zu den regenreichsten Städten in Thailand – glücklicherweise nicht heute. Die Fahrt war geschafft, nun hieß es ein Zimmer zu besorgen. Wir finden, dass dies immer wieder eine spannende Tätigkeit ist. Nicht, dass es in Thailand schwer wäre ein Zimmer zu finden (da es Hotels, Hostels usw. im Überfluss gibt), aber die Sucherei und das Besichtigen und Feilschen um den Preis machte uns schon ein wenig Spaß.

Wir hatten in den letzten Wochen leider immer wieder feststellen müssen, dass die Unterkunfttipps aus unserem Reiseführer (Lonely Planet), von der Qualität her leider manchmal schlecht waren. Die wirklich guten Unterkünfte fanden wir immer spontan und zufällig. So auch heute…

Wir fanden ein Zimmer in einem sehr stylischen und modernen Hotel, dass ganz unscheinbar in einer Seitenstraße lag.

 ein Auto voller Hunde…. man findet die merkwürdigsten Dinge hier 😉

 egal, Lilo gefiel es sehr

Wir hatten auch in dieser kleinen Stadt wieder das Gefühl, dass sich Touristen hier eher selten hin verirren. Und ein helles Baby mit blauen Augen noch viel seltener…

Uns freute es sehr, dass wir wieder auf dem Nachtmarkt essen konnten und als Christof die Preisliste sah, schmeckte ihm die Nudelsuppe noch viel besser 🙂

Die Stadt wurde als erstes von chinesischen Kaufleuten besiedelt und als erste Europäer kamen portugiesische Handelsseeleute. Man konnte auch diesen Einfluss ein wenig in der Bauweise der Häuser erkennen.

In einem kleinen Straßenkaffe gab es noch einen leckeren Kaffee und wir nutzten auch die Gelegenheit, um vorbeigehende Menschen zu beobachten.

Vor dem Schlafengehen gab es noch einen Negerkuss – ich bitte um Verzeihung, ich muss ja politisch korrekt bleiben – es gab den Kuss einer Süßigkeit aus Eiweißschaum als Füllung mit einem Überzug aus Schokolade auf einer Waffel 😉

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