Tag 42 Koh Phi Phi – THE BEACH 03.11.2013

Nach einer warmen Nacht ohne funktionierender Klimaanlage, wachten wir trotzdem gut gelaunt auf. Lilo ging mit ihrem Papa noch ein paar Evergreens des volkstümlichen Schlagers (mich beunruhigt immer wieder, wie viele Texte er kennt – und noch schlimmer – wie viel er unserem Kind beibringt ;-)) durch, ehe wir uns zum Frühstück aufmachten.

Koh Phi Phi schien hauptsächlich aus Kneipen und Bars zu bestehen. Selbst in bester Lage, direkt am Strand, konnten wir nichts zum Frühstücken finden. Alles war auf feierwütige Partygänger ausgerichtet.

Aber wir sollten nicht verhungern und fanden auch noch ein nettes Plätzchen zum Frühstücken. Diese Stärkung hatten wir auch nötig, da wir den Vormittag nutzen wollten, um zu einem Aussichtspunkt zu wandern.

Nach einer schweißtreibenden Stunde Gehzeit und einem kleinen Umweg fanden wir schließlich den Platz mit der schönen Aussicht.

Der Blick von hier oben war atemberaubend und wir konnten nur erahnen, mit welch zerstörerischer Kraft der Tsunami 2004 hier über den Isthmus gerollt war und Koh Phi Phi nahezu unbewohnbar gemacht hatte.

Eigentlich gab es danach Bestrebungen hier keinen Tourismus mehr zu betreiben und die Insel zu einem Naturschutzgebiet zu machen. Für die schöne Natur auf dieser Insel wäre es sicher besser gewesen…

Trotzdem genossen wir den Anblick sehr und mussten uns bald zum nächsten Termin aufmachen. Runter ging es viel schneller, da wir den richtigen Weg fanden.

Am Vortag hatten wir uns ein Longtail-Boat (typisches Thai-Fischerboot) bestellt, dass uns zur Nachbarinsel bringen sollte.

Wir hatten während unserer Reise – vor allem in „Backpacker-Party-Hotspots“ – manchmal das Gefühl, von den „Jugendlichen“ wegen unseres Babys belächelt zu werden… Wir dachten uns immer: “ hey, wir sind zwar zehn Jahre älter und haben ein Kind…. aber…. wir können uns die coolen Dinge auch leisten :-)“ Und so konnte Christof sein süffisantes Lächeln auch nicht verbergen, als wir im Privatboot am überfüllten Touristenkutter vorbeifuhren.

Mit an Board waren noch die Frau mit Sohn und zwei Kumpels vom Fischer.

Ziel unserer Fahrt war der „Maya Beach“, der der Drehort zum Film „The Beach“ mit Leonardo diCaprio war.

Die Bucht war herrlich, leider ist dies sehr schwer auf einem Bild vermittelbar…

Lilo war sichtlich vom weißen Sand und vom klaren Wasser begeistert…

…und schloss auch gleich Freundschaft mit Vlademir aus Tomsk in Russland.

An diesem wunderschönen Ort vergingen zwei Stunden wie im Fluge und es hieß die Rückfahrt anzutreten, da es Abend wurde.

Gemütlich fuhren wir zurück und dachten gar nicht viel darüber nach, dass wir in einem Holzboot übers offene Meer fuhren….

Ein wunderschöner Tag mit vielen Eindrücken ging bei Papaya-Salat und Nudelsuppe zu Ende.

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