Tag 32 Kuala Lumpur – Petronas Towers die Zweite 24.10.2013

Nach dem Aufstehen wurde erst mal mit dem Trainingsgerät Liselotte trainiert, danach begaben wir uns zum Frühstücksbuffet. Wir mussten heute die Zeit im Auge behalten, da wir um zwölf Uhr unseren Termin bei den Petronas Towers hatten. Christof bestellte am Vorabend die Tickets und wir (vor allem er) hofften, dass wir heute hinauffahren konnten.

Abermals quälten wir uns durch das Nahverkehrssystem von Kuala Lumpur und auch heute wurde ich mit „interessantem“ Wissen beglückt. Seit heute wusste ich, dass die Türme über insgesamt 78 Fahrstühle verfügen, jeder Turm 300.000 Tonnen wiegt, dass die beiden einem Minarett nachempfundenen Spitzen je 73,5 m hoch sind und in zwei unterschiedlichen Ländern gebaut wurden. (einer in Japan, der andere in Südkorea)

Glücklicherweise endet jede U-Bahnfahrt irgendwann. In der Mall unter den Türmen angekommen, ging ich kurz auf die Toilette. Als ich zurückkam saß Liselotte schon im Mickey-Mouse-Auto mit allerbester Laune… 😉

 Nach dieser wilden Fahrt holten wir die vorbestellten Tickets ab und machten vor den Türmen noch ein paar Fotos.

Bevor man mit dem Aufzug rauffahren darf, wird man wie am Flughafen gecheckt. Während wir in der Warteschlange standen, fand sich auch heute jemand, der von Lilo ein Foto machen wollte.

Mit dem Expresslift ging es relativ schnell ins 41. Stockwerk, wo sich die Skybridge befindet. Endlich hatte sich mein Liebster seinen langersehnten (seit zwei Wochen) Traum erfüllt 😉 Die Türme waren übrigens Filmkulisse zum Film „Verlockende Falle“, vom dem er mich auch dauernd erzählte…

Nach etwa einer Viertelstunde beförderte uns der Lift noch weiter rauf ins 83. Stockwerk, in dem sich die Aussichtetage befindet.

Da es schon Mittag war, wurde Liselotte leicht unruhig, sie schien Hunger zu haben. Es gab keine Möglichkeit Essen zu kaufen, deshalb beschloss ich sie zu stillen. Wir haben das Gefühl, dass die Asiaten viel lockerer mit Stillen in der Öffentlichkeit umgehen, als es in den Reisführern beschrieben wurde. Ich habe schon den ein oder anderen anerkennenden Blick einer Asiatin wahrgenommen – wer weiß, was die hier über Kindererziehung im „fortschrittlichen“ Westen erzählt bekommt…

Nach einer knappen Stunde hatten wir das „Kuala Lumpur Pflichtprogramm“ hinter uns gebracht und fuhren mit der Metro nach Chinatown. Genauso, wie wir uns gestern in Indien fühlten, fühlten wir uns heute in China.

Wir besuchten einen großen Markt, bei dem es dann auch wirklich was zu Essen gab.

 Nach einer stärkenden Suppe setzten wir unseren Spaziergang fort, der uns dann zu einem chinesischem Fake-Markt führte. Hier fanden wir jegliche Fälschungen aller erdenklichen Marken. Mir gefielen besonders die „echten“ Crocs, die ich gleich unserer Kleinen kaufen musste 😉

Ganz unscheinbar gelegen stießen wir auf ein Geschäft, dass neben asiatischen Girlanden auch Halloween- und allerlei Weihnachtsartikel verkaufte. Dies fanden wir ungewöhnlich, da wir dachten, dass diese Feste in Asien kaum gefeiert werden. Ich nutzte die Gelegenheit und kaufte gleich ein paar Dinge für Weihnachten (sind ja nur noch 2 Monate bis dahin ;-))

Total erschöpft gönnten wir uns noch in einer bereits bekannten Mall einen Kaffee.

 Den Abend ließen wir ruhig auf dem Zimmer bei Cupnoodles ausklingen.

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