Tag 23 Koh Samui – Krank 15.10.2013

„Es wird nur weitergefahren, wenn alle gesund sind“. Dies ist ein Grundsatz, den wir uns für unsere Reise gesetzt hatten. Aus diesem Grund haben wir die geplanten vier Nächte auf Koh Samui auf sieben erhöht. Liselotte soll genügend Zeit haben, um sich komplett zu erholen und gesund werden zu können.

Nach dem ersten Inhalationstermin am Morgen haben wir uns erstmals ein Frühstück im Hotel gegönnt. Bei der Gelegenheit erkundeten wir die Pool- und Strandarea. Leider hat uns die Ärztin verständlicherweise vor Baden mit Lilo abgeraten. Egal, der Ausblick entschädigt auch dies… 😉

Die Windelvorräte neigten sich dem Ende zu, deshalb auf zum nächstgrößeren Einkaufcenter. Da wir mittlerweile über ein Mietauto verfügten, konnten wir uns viel freier und billiger auf der Insel bewegen. Für das kurze Stück von ca. 5 km zum Krankhaus verlangten die Taxifahrer nämlich 400 Baht. 10 Euro klingt jetzt zwar nicht viel, aber wenn man bedenkt, was ein Taxi in Bangkok kostet, ist das ein absolut überhöhter Preis. Und den vorhandenen Taxameter wollte keiner einschalten… (Wir sind auf dieser Reise auch schon einige weite Strecken aus diesem Grund gelaufen 😉

Nachdem die Windeln besorgt waren, gönnten wir uns bei Starbucks noch einen Kaffee. Bei dieser Gelegenheit knüpfte Liselotte wiedermal internationale und interkulturelle Beziehungen…

Am Abend stand der zweite Termin zum Inhalieren im Krankenhaus an.

Vielleicht ist es mal ganz interessant zu beschreiben, wie man sich ein Thai-Krankenhaus vorstellen muss. Veraltete Geräte, unsterile Arbeitsmethoden, unsaubere Böden und inkompetentes Personal sind alles Dinge, die man dort auf keinen Fall findet…

Das allererste was auffiel, ist die Dichte an Personal. Beim Eingang, beim Empfang, bei der Erstdiagnose, im Behandlungsraum, in der Medikamentenausgabe (und vor allem am Zahlschalter) überall Leute, die sich wirklich freundlich um einen kümmern. Die Schwestern sahen alle tiptop in ihren Schwesternkittel aus, niemals hatten wir das Gefühl mit Anfängern zu tun zu haben.

Christof kam auch ganz begeistert von der Toilette wieder, weil es automatische Seifenspender gab. Er versicherte mir auch, während seiner Zeit als Sanitäter, in Italien oder am Balkan ganz andere (viel schlechtere) Krankenhausstandards kennengelernt hatte….

 Wir fragten uns, ob es in einem Nicht-Touristen-Krankenhaus anders aussieht… Die Antwort auf diese Frage hofften wir nie beantworten zu müssen und freuten uns, dass wir eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen hatten 😉

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